Leinwand mit Sessionplan

Die edunautika wird als BarCamp stattfinden. Das heißt: Das Programm wird am Samstagmorgen gemeinsam vor Ort geplant. Jede*r kann eigene Themen und Fragen einbringen, einfach indem er/sie aufsteht und eine Session vorschlägt. Daraus bauen wir dann einen Sessionplan.

Eine „Session“ ist in der BarCamp-Sprache so etwas wie ein Workshop. Mehrere Sessions finden parallel statt, sodass man sich im Sessionplan aussuchen kann, an welchen Sessions man teilnimmt. Eine Session dauert 45 Minuten. Bei der edunautika im letzten Jahr gab es 64 solcher Sessions, die hier im Google Doc zu finden sind. 

Sessions vorankündigen


Wer mag, kann eine eigene Session schon vorab ankündigen (oder sich eine Session von anderen wünschen). Dazu dient die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag. Folgende Fragen soll eine Ankündigung beantworten:

  • WER? Ein Satz zur Person, die die Session anbietet.
  • WAS? Mit welchem Thema beschäftigt sich die Session?
  • WIE? In welcher Form soll die Session stattfinden? (Einfach ein Erfahrungsaustausch zu einer Frage? Ein Input? Ein praktisches Ausprobieren? Sonstiges?)

Achtung! Auch wer seine Session schon vorab hier online ankündigt, muss sie vor Ort noch in der gemeinsamen Sessionplanung vorstellen! Die Online-Vor-Ankündigung dient „nur“ dazu, Interessen und mögliche Gemeinsamkeiten sichtbar zu machen.

Sessionwünsche erfüllen


„Wenn ich einen Wunsch für ein Thema bei der #edunautika frei hätte, dann würde ich mir eine Session zu folgendem Thema wünschen …“ Bei der Anmeldungen wurden insgesamt 181 Themenwünsche angegeben. Wenn Du einen Wunsch davon erfüllen kannst, biete bitte eine Session dazu an!

36 Kommentare

  1. Florian Reche sagt:

    WER?
    Florian Reche (Lehrer am Gymnasium Bornbrook für Englisch, PGW, Sport)

    WAS?
    Im Alltag ist die “Innovationsgeschwindigkeit” der Schulen mit Blick auf neue didaktische und pädagogische Konzepte extrem langsam, weil es im Alltag schlicht an Zeit und Freiraum mangelt, gestaltend tätig zu sein. Der hohe Anteil des Unterrichtsdeputats an der Arbeitszeit und die Tatsache, dass Unterrichtsentwicklung oder überhaupt Team-Arbeit zumindest an den Gymnasien in Hamburg defakto kein fester verWAZter Teil der Arbeitszeit ist hat daran starken Anteil. Veränderungen werden darum meist nur durch sehr engagierte, motivierte Kollegen angestoßen, die viel private Freizeit investieren. Doch Kraftakte Einzelner verpuffen, wenn sich nicht eine Schule als Ganzes “auf den Weg” macht.

    Welche Strukturen können wir selber als Kollegen unter den gegebenen Rahmenbedingungen an unseren Schulen schaffen, um Veränderungen schneller und in der Breite des Kollegiums voran zu bringen und so “zeitgemäßen Unterricht” zu ermöglichen? Wie schaffen wir eine neue Arbeitskultur weg vom “Einzelkämpfertum” hin zu Arbeit im Team? Wie schaffen wir Akzeptanz für Neues im Kollegium und wie gehen wir mit Kollegen um, die sich Veränderungen verweigern? Was muss eine Schulleitung an Führungsarbeit beim Innovieren leisten und was muss eher “von unten” aus dem Kollegium entstehen?

    WIE?
    Ich stelle einen Konzeptentwurf zur Etablierung von Team-Zeiten an einem Hamburger Gymnasium vor, dass die verpflichtenden jährlichen Fortbildungsstunden eines jeden Kollegen als Ressource nutzt, um die fehlenden WAZ für Teamzeiten an Gymnasien zumindest ansatzweise zu kompensieren, um so Engagement von Kollegen auf lohnende Weise zu fördern und Schul- und Unterrichtsentwicklung voranzutreiben im Zeitalter der Digitalisierung.
    Anschließend gehen wir in einen Austausch zu Strukturen für Teamarbeit (v.a. an Gymnasien, da die Stadtteilschulen durch entsprechende WAZ deutlich besser aufgestellt sind) und Schulentwicklung mit dem Ziel vorhandene bewährte Praktiken/Vorgehensweisen/Konzepte zu sammeln, um Ideen für die eigene Arbeit an den Schulen mitzunehmen und um uns zu vernetzen.

  2. Jule Böhmer sagt:

    WER? Jule Böhmer + Linda Schallmoser (Lehrerinnen am Walddörfer Gymnasium für Deutsch, Russisch, Kunst, Geographie)

    WAS? Einführung + Implementierung eines Lernmanagementsystems in einer Schule

    WIE? Ich stelle kurz vor, wie das Walddörfer Gymnasium seit zwei Jahren das LMS “itslearning” in der Schule implementiert und wie KollegInnen und SchülerInnen heute damit arbeiten. Danach Erfahrungsaustausch über die Arbeit mit LMS.

  3. Sohrab Golami sagt:

    WER? Sohrab Golami – Schüler an der Max-Brauer-Schule, derzeit in Klasse 10

    WAS? Ein Schüler macht sich auf den Weg und versucht selbstständig das eigenen Arbeiten weitestgehend zu digitalisieren. Welche Wiederstände und Chancen gibt es, wie reagieren Lehrer*innen und wie sieht die Arbeit ganz konkret aus.

    WIE? Zunächtigen wird ein kurzer Erfahrungsbericht vorgestellt anschließend ein paar konkrete Unterrichtsbeispiele gezeugt. Diskussion: Wie schafft man es als Lehrer*in digitales Lernen nicht auszubremsen.

  4. WER? Hauke Morisse (MCG, SH-HILL)

    WAS? moodle als Lernwerkzeug für Einsteiger*innen

    WIE? Ich zeig ein bisschen was aus der Praxis und diskutiere mit allen, die dabei sind über mögliche Anwendungsszenarien

  5. Ole Koch sagt:

    WER? Ole Koch – Lehrer an der Max-Brauer Schule – Arbeitet in der Konzeptgruppe für NW-Unterricht in JG 7 und 8
    WAS? Naturwissenschaftlichen Unterricht in Jg. 7 und 8 fächerübergreifend und im Projekt unterrichten und dabei Lernen mit digitalen Medien und über digitale Medien ermöglichen.
    WIE? Kurzer Überblick über unser Konzept und Schülerbeispiele. Diskussion: Welche Möglichkeiten biete digitale Medien für das Projektlernen im NW-Bereich

  6. WER: Moin mein Name ist Marc Siemering. Ich studiere gerade im Master Informatik an der Uni Hamburg und habe einen Lehrauftrag in Hamburg.

    WAS: Künstliche Intelligenz (KI): Wie „lernen“ Maschinen und was „lernen“ Maschinen über uns? Wie lässt sich Künstliche Intelligenz mit Schülerinnen und Schülern im Unterricht thematisieren und diskutieren?

    WIE: Austausch von Materialien und Erfahrungen zum Thema KI. Klärung inhaltlicher Fragen: Was ist „Intelligenz“ aus IT Sicht. Wie funktioniert KI? Welche gesellschaftlichen Aspekte hat das Thema?

  7. Jöran sagt:

    WER: Arne Sorgenfrei, Koordinator der Herausforderungen in der Reformschule Winterhude. Jöran Muuß-Merholz, Laut-Nachdenker über den digitalen Wandel
    WAS: Kurz: Digitale Medien sind auch da, wenn sie nicht da sind. Länger: Digitale Medien sind in pädagogischen Situationen auch relevant, wenn sie gar nicht anwesend sind. Denn ihre Nicht-Anwesenheit verändert die Situation.
    WIE: 1. Arne und Jöran stellen ihre Überlegungen vor. 2. Fragen und Diskussion. 3. Sammeln von Beispielen, die die These stützen oder widerlegen.
    (Unsere Vorüberlegungen haben wir hier als 14 Minuten Podcast aufgenommen: https://www.joeran.de/jra091-arne-sorgenfrei/ )

  8. TeeKay sagt:

    Wer? – TeeKay arbeitet auch als Didaktikcoach für Schulen und Lehrer*innen http://eis-coaching.com/schule-und-ausbildung/bewegung-und-koerperliche-aktivitaet-im-unterricht

    Was? MOVE AND LEARN – Längeres Sitzen ist eine der schlechtesten Voraussetzungen für effiziente Arbeit – regelmässige Bewegung erhöht die Sauerstoffzufuhr – Wie man Körperübungen ganu einfach in verschiedenste Fächer integrieren kann – von Sprachen bis Mathe und Physil

    Wie? Einige praktische und gut bewährte Übungen werden vorgestellt, dann werden wir gemeinsam fachspezifische eigene Übungen an Hand Eurer individuellen Wünsche entwickeln

  9. TeeKay sagt:

    Wer? – TeeKay arbeitet als Design Thinking Coach mit Menschen jeden Alters (eis-coaching.com/kreativitaet/kreativitaetstrainings/design-thinking-and-beyond)

    Was? – DESIGN THINKING ist eine ausgezeichnete Methode, gemeinsam schnelle Lösungsansätze zu entwickeln und zu testen – für Schüler*innen, Pädagog*innen und Schulteams geeignet

    Wie? – Kurzer Einblick in die Methode und gemeinsames Ausprobieren, um es in die eigenen Schulen tragen zu können

  10. TeeKay sagt:

    WER TeeKay Kreissig ist Theaterregisseur und erarbeitet immer wieder Stücke mit Schulen ((z.B. https://kreissig.net/don-giovanni-reloaded-highway-to-hell)
    WAS Schulinterne Theater-Produktionen eignen sich perfekt als Projektlernen – sie bieten Spass, Inspiration, hohe Eigenständigkeit der Schüler*inne und trainieren die Sozialkompetenzen
    WIE Kurzer Input über die verschiedenen Stationen der Theaterprojekte – Von der Ideenentwicklung im “Story-Biotop“ über die Diskussionen um die interessanteste Möglichkeit die gefundenen Ideen im „Szenen-Generator“ umzusetzen

  11. Philip Bumiller sagt:

    Wer? – Philip Bumiller, Winterhuder Reformschule

    Was? – Unterrichtsorganisation mit Padlet und HackMD: Planung, Dokumentation, Bewertung. Hier Sporttheorie und -praxis, Jahrgang 12.

    Wie? – Input zur Nutzung und Arbeitsweise, anschließend je nach Bedarf Fragen, Diskussion oder Ausprobieren…

  12. Philip Bumiller sagt:

    Wer? – Philip Bumiller und Jens Schopper von der Winterhuder Reformschule

    Was? – Wie sieht Projektunterricht aus, wenn dort für das 21. Jahrhundert gelernt werden soll? Was passt schon? Was fehlt? Orientiert an den “Vier Dimensionen der Bildung”

    Wie? – Kurzer Input zu unserer Motivation und dann gemeinsame Erarbeitung anhand eines konkreten Projektvorhabens.

  13. Ricarda Dreier sagt:

    Wer?
    Ricarda Dreier, Lehrerin für Latein und Deutsch in NRW.

    Was?
    Individuelle Filmanalyse im Deutschunterricht statt “Kino im Klassenzimmer”. Alle schauen nach vorne, aber niemand schaut genau hin? Im „digitalen Klassenzimmer“ bietet sich die Möglichkeit einer zeitgemäßen, rezipientenorientierten Auseinandersetzung mit dem Medium Film. Die ,Lektüre’ kann mithilfe mobiler Geräte (Smartphone, Tablet) individuell und im eigenen Tempo gestaltet werden.

    Wie?
    An einem konkreten Beispiel möchte ich gerne zeigen, wie Filmanalyse im Deutschunterricht aussehen kann und dazu das Filmanalysetool “Lichtblick”

    vorstellen und diskutieren.

  14. Patrick Böttcher sagt:

    WER?

    Patrick Böttcher, 24 Jahre alt, Masterstudent im Studiengang Medienproduktion (studiert aber eigentlich Musikinformatik).
    Ich habe einen Lehrauftrag für den Wahlpflichtkurs Tontechnik an der MBS.

    WAS?

    Titel: Möglichkeiten für die praktische Gestaltung des Mathematikunterrichts

    Mathematik ist ein sehr theoretisches Fach. Durch die Digitalisierung sind wir heute mit Software in der Lage, mathematische Aufgaben am Computer sichtbar zu machen, um die Aufgaben besser nachvollziehen zu können und um für die Mathematik direkt am Computer eine praktische Anwendung zu haben. Hier werden auch Konzepte der Informatik aufgegriffen.

    WIE?

    Ich werde die graphische Entwicklungsumgebung Pure Data vorstellen, mit der man Taschenrechner programmieren und somit Aufgaben berechnen kann. Die Ergebnisse mathematischer Aufgaben kann man hier auch hörbar machen. Die Session gleicht einer Präsentation mit einer anschließender Diskussionsrunde, inwiefern Pure Data im Mathematik-, Informatik- und Musik-Unterricht verwendet werden kann.

  15. […] https://trello.com/mathekursklasse7 Eine Vorstellung des Projekts wird auch auf der diesjährigen Edunautika […]

  16. Jan Frühling sagt:

    WER – Kerstin Boveland und Jan Frühling unterrichten beide an der Max Brauer Schule

    WAS – Zwei Jahre haben wir in einer Gruppe von sechs Kolleginnen und Kollegen grundlegende Gedanken zusammengetragen, Ideen gesammelt und geplant. Seit diesem Schuljahr findet an der Max Brauer Schule eine jahrgangsübergreifende Werkstatt in unserem neuen Makerspace statt – Yeah!

    WIE – Wir wollen berichten: Wie sind wir dahin gekommen, wo wir uns heute befinden. Wie wird das Angebot von der Schülerschaft angenommen. Welche Schülerinnen und Schüler wollen wir erreichen. Fragen, die im laufenden Schulbetrieb aufgetaucht sind, möchten wir gerne diskutieren. Gerade überlegen wir, wie der Makerspace dem Bedürfnis der intrinsisch motivierten Schülerinnen und Schüler nach Zugänglichkeit außerhalb von Fächern und Stundenplan gerecht werden kann.

    Wer sich für ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand begeistern kann, ist herzlich dazu eingeladen, an dieser Session teilzunehmen.

  17. Kristof Behlau sagt:

    WER?
    Kristof Behlau und Andreas Kress von der Max Brauer Schule

    WAS?
    An der Max Brauer Schule werden schon seit einigen Jahren Tontechnikkurse angeboten. Wir arbeiten sowohl analog (Mischpult, Effekte, etc.) als auch digital (Digitalmischpult, Cubase etc.).
    In der Session wollen wir kurz von unserer Arbeit berichten, Schwerpunkt der Session sollte aber der Austausch über Möglichkeiten des Einsatzes der digitalen Musikproduktion in der Schule sein.
    Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit euch!

  18. Andreas Koch sagt:

    WER?

    Andreas Koch, von Code it!

    WAS?

    Creative Coding – Kreatives Programmieren in der Bildung als Einstieg in grafische Gestaltung/Ästhetik und das Lernen eines kreativen Umgangs mit Code.

    WIE?

    Kurze Vorstellung von “Processing”, einer speziell für creative coding entwickelten Sprache. Austausch über Potentiale und Ansätze des creative codings.

  19. Edgar Sauerbier sagt:

    Wer?
    Ich bin Edgar Sauerbier: Ich war Lehrer in Hannover, Köln und auf Spiekeroog und bin nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Europa-Universität Flensburg – mein Arbeits- und Forschungsfeld ist Inklusion.

    Was?
    Unter den Titel “Digitalisierung [in der Schule] existiert nicht, es sei denn als inkluisve” ist meine Frage: lässt sich dem zustimmen?; ist das schon ausdiskutiert?; kriegen durch diese Verknüpfung beide Felder die Kurve?; …

    Wie?
    Als Impuls habe ich visuelle Auffälligkeiten aus beiden Themenfeldern vor_zu_zeigen, die diskutiert werden und ggf. ein Redesigne erfahren (4K-Inklusion-SRAM-digiSwim).

  20. *Bildungsökosysteme schaffen*

    WER?
    Ich bin Tobias Feitkenhauer, Startup Gründer und ehemalige Lehrkraft an einer Gemeinschaftsschule.

    WAS?
    In der Session geht es darum, wie Schulen und Lehrkräfte strategische Partnerschaften aufbauen können, um Bildung für Nachhaltige Entwicklung und die Entwicklung von 21st Century Skills bei ihren SuS zu fördern.

    WIE? In welcher Form soll die Session stattfinden?
    Wir starten mit einem Erfahrungsaustausch der Teilgeber*innen, wie Partnerschaften bisher aufgebaut werden. Danach werde ich einen kleinen Vortrag halten, um unser Angebot zu präsentieren. Im Anschluss erhoffe ich mir konstruktives Feedback, um unser Angebot noch besser auf die Bedürfnisse von LuL anzupassen.

  21. Torsten Otto sagt:

    Moin!
    Ich wünsche mir eine Session:

    Wer?
    Torsten Otto, Lehrer an einem Hamburger Gymnasium (und so…)

    Was?
    Konkrete Einblicke in reformpädagogischen Unterricht, wie er heute stattfindet. Wie zum Beispiel sieht Matheunterricht aus? Mit welchem Material, mit welchen Bewertungsmethoden arbeiten SuS und KuK?

    Wie?
    Fachleute stellen exemplarisch Unterricht dar, anschließend wird diskutiert, wie sich die Ansätze auf andere Situationen übertragen lassen und jede.r TN formuliert ein Vorhaben, das in kommendem Unterricht umgesetzt werden soll.

    • Anja Lorenz sagt:

      Hallo Torsten,

      ich hatte überlegt, eine Session “anzubieten” bzw. mir zu wünschen, die aber ggf. schon in Deiner drinsteckt und keine eigene sein muss. Ich schreibe das daher als Steckbrief und würde mich freuen, wenn Du sagst “ja, das passt gut” oder “nein, das wäre gut in einer Extra-Session” (gern auch vor Ort)

      Wer?
      Anja Lorenz, Queen of MOOC-Maker an der Technischen Hochschule Lübeck

      Was?
      “Aus uns ist doch auch was geworden!” – Antworten auf Fragen von Menschen mit Frontalunterrichtshintergrund

      Wie?
      Mich faszinieren lernendenzentrierte Ansätze über alle Bildungsbereiche hinweg, die Reformschulen haben hier sicher sehr viel Wissensvorsprung. Ich war an eher traditionellen Schulen und Hochschulen mit Frontalunterricht, Vorlesung und Lernen für die Prüfung. Ich rede viel mit Lehrkräften aus allen Bereichen und dieses Buzzword “Kontrollverlust” scheint mir weniger aus einer autoritären Haltung heraus zu kommen, sondern aus der Sorge, die Lernenden könnten etwas wichtiges nicht mitnehmen, wenn der Lernprozess nicht ins Kleinste geplant ist. Ich würde daher gern tiefer in den Alltag im lernendenzentrierten Unterricht eintauchen, weil ich mir auch Rückschlüsse für das Gestalten von Lernangeboten an Hochschulen und in der Weiterbildung erhoffe.

    • Christiane Schicke sagt:

      Ich unterstütze das und würde mich auf einen regen Austausch in der Session freuen.

  22. Zolltan Farkas sagt:

    WER? Mein Name ist Zolltan Farkas – ich bin am LI in der Medienpädagogik und im echten Leben in der Stadtteilschule Bahrenfeld als Lehrer und Medienberater tätig.

    WAS? „Ich spring von Level zu Level…..bis der Endboss kommt.“ Spielen im Unterricht? Nein, gemeint ist mit Gamification, wie man Spielmechaniken auf Lernprozesse anwenden kann, damit diese je nach Ausgangslage überhaupt initiiert, intensiviert oder vertieft werden können.
    Viel diskutiert wird dabei, ob das Belohnen mit Punkten einer Konditionierung gleichkommt und, ob das Spiel nicht zu sehr ablenkt. Ebenso ist der Schutz der persönlichen Daten der Lernenden wichtig…
    In dieser Session lernen die Teilnehmer zunächst ein analoges Beispiel für Gamification kennen. Dieses Beispiel ist vor allem für den Vetretungsunterricht interessant. Es gibt schon einen Eindruck, was Gamification zu leisten vermag.
    Danach werden die Gamification-Plattformen von zwei digitalen Anbietern vorgestellt – Classdojo und Classcraft. Gezeigt werden die Beispiele immer vor dem Hintergrund meiner jahrelangen Erfahrungen im Englischunterricht der Jahrgänge 5-8 an einer Hamburger Stadtteilschule.

    WIE? Ich würde gerne zunächst einen kleinen Vortrag halten und die Tools demonstrieren und dann in die Diskussion gehen und/oder euch selber ausprobieren lassen.

  23. Rainer Licht sagt:

    WER
    Ich bin Vater und Mitglied in der AG Lernreflexion und der AG Medien der Winterhuder Reformschule

    WAS
    In der AG Lernreflexion haben wir Ideen für “Seekarten” (Lernlandkarten) entwickelt, dazu gehört das “Hafenbuch” (die Auflistung des Curriculums). Ich möchte die Entwürfe vorstellen und mich über technische Realisierungsmöglichkeiten austauschen. Zurzeit sind die Vorschläge in einer Kombination aus analogem und digitalem Material vorhanden, was vermutlich auch sinnvoll ist.

    WIE
    Kurze Vorstellung der bisherigen Arbeit, danach Austausch und Sammeln von weiteren Ideen

  24. WER: Thomas Nadler, ISS in Berlin-Neukölln.

    WAS: Ohne (An)Spitzer: Kollaboration im Unterricht auf die Spitze getrieben.
    Phase 1: Kollaboration von LuL/LuL
    Phase 2: Kollaboration von SuS/SuS sowie SuS/LuL
    Phase 3: Kollaboration von SuS/SuS, SuS/SuS sowie SuS/LuL

    WIE: Sich suchen, finden, vernetzen, anfangen!

  25. Jan Bätjer sagt:

    Wer: Ich bin Koordinator beim Hamburger Bildungsserver (HBS) und Lehrer für Ma/Ph.
    Was: Die Elixier-Datenbank für Bildungsmedien ist ein bundeslandübergreifendes Kooperationsprojekt mit z.Zt. über 56.000 Einträgen. Seit diesem Jahr ist Elixier auch auf dem HBS integriert. In der Session wird Elixier vorgestellt. Da der Anteil an OER erhöht werden soll, wird auch auf die Upload-Funktion für OER-Materialien hingewiesen. In einer Diskussion können Wünsche und Bedürfnisse für Elixier eingebracht werden.
    Wie: Es wird am Anfang einen Input über Elixier gegeben. Die Teilnehmer können dann selbst Elixier kennenlernen (BYOD). Danach besteht Raum für Diskussion und Ideen.

  26. Ines Moegling sagt:

    WER
    Mein Name ist Ines Moegling, ich beschäftige mich seit meinem Studium mit verschiedenen Bildungsthemen, besonders des Kita- und Schulbereichs. Engagieren tue ich mich seit vielen Jahren besonders in Elterngremien, aktuell in der Elternkammer Hamburg (höchstes Gremium der ElternMitWirkung) und in der Initiative Hamburg lernt Nachhaltigkeit (Erarbeitung des Hamburger Masterplan BNE). Ich bin verheiratet, zweifache Mutter, arbeite an zwei Grundschulen im Bereich Gesundheitsprävention und bin seit diesem Jahr Schöffin.

    WAS
    Wie sollte eine Schule des 21.Jahrhunderts aussehen? – Aktuell wird ein neuer Schulentwicklungsplan für Hamburg erarbeitet, auf Grund dessen Empfehlungen und Richtlinien ausgesprochen werden wo welche Schulform in welcher Größe in den nächsten fünf bis zehn Jahren erweitert oder gebaut werden soll, um der anwachsenden Schüler*innenzahl ausreichend Schulplätze zu bieten. Doch macht es Sinn weitere Schulgebäude der herkömmlichen Art und Weise zu bauen? Oder sollte nicht die Chance ergriffen werden auch die Architektur von Schulgebäuden zu revolutionieren? Und wenn ja, wie kann so eine Schule aussehen? Welche Aufgaben hat die Architektur zu erfüllen? Welche Räumlichkeiten, welche Raumstruktur, welche Raumkonzepte braucht eine Schule des 21.Jahrhunderts?

    WIE
    Mit den Teilgeber*innen möchte ich gerne in einen aktiven Austausch kommen, gerne auf unterschiedlichster Art und Weise: Brainstorm, Skizzen, Modellbauten u.ä. – einzeln, partnerweise, gruppenweise und/oder als Großteam. Als Anregungen können bildliche Darstellungen von Schulgebäuden dienen. – Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, da jede*r zur Schule gegangen ist oder noch geht.

  27. Anja Abele sagt:

    Anja Abele, ich unterrichte Kunst und Theater an einem Gymnasium in Ba-Wü, habe vor einigen Jahren das Kunstprofil Kimko (Kunst und intermediale Kommunikation) mitgegründet und möchte gemeinsam mit meiner Kollegin gerne eine Session anbieten, in der wir unsere Arbeit mit WordPress mit Schüler*innen vorstellen (Mische dafür Vortrag zu theoretischen Themen wie Bildlizenzierung, Benotung…aber wir machen auch gern was praktisches dazu vor Ort mit euch ( Kreative Schreibaufgaben ). Außerdem könnten wir unser schuleigenes und recht projektbezogenes Konzept für den “Medienbasiskurs” in Kl.5 vorstellen …

  28. Nele Hirsch sagt:

    WER: Mein Name ist Nele Hirsch. Ich arbeite im eBildungslabor zur Unterstützung einer zeitgemäßen Bildung. Unter anderem gestalte ich offene Online-Projekte und gebe Fortbildungen.

    WAS: Ich möchte eine Session anbieten zum Thema: ‘Forschendes Lernen mithilfe von webbasierten Open Source Tools’.

    WIE: In der Session möchte ich zunächst einen kleinen Input geben zu aus meiner Sicht gut geeigneten Open Source Tools für das forschende Lernen. Dabei möchte ich begründen, warum ich finde, dass Open Source und zeitgemäße bzw. reformpädagogische Bildungsansätze wie z.B. das forschende Lernen wunderbar zusammen passen – und wie sie praktisch zusammengebracht werden können. Gemeinsam möchte ich diskutieren, welche Erfahrungen es damit gibt, was Wünsche von Pädagog/innen an die OpenSource Community sind (und anders herum), wie Zusammenarbeit ausgebaut werden kann, was es an Bildungseinrichtungen dazu braucht … Und ich bin natürlich offen für Fragen aller Art.

  29. Oliver Tacke sagt:

    WER: Oliver Tacke; Ich bin ehemaliges Mitglied des Kernteams von H5P und immer noch an der Entwicklung beteiligt (Open-Source-Software for the win!).

    WAS: Was fehlt bei #H5P auf dem Weg zu zeitgemäßer Bildung? Die Software H5P ist ziemlich beliebt. Mit ihr lassen sich einfach interaktive Lerninhalte in recht unterschiedlicher Form für das Web erstellen. Durchaus auch zurecht wird jedoch kritisiert, dass damit oft eher „unzeitgemäße Bildung“ gefördert werde.

    WIE: In dieser Session werden wir einerseits Beispiele sammeln, wie H5P bereits jetzt unter dem Segel der „zeitgemäßen Bildung“ eingesetzt werden kann und wird. Außerdem werden wir sammeln, was H5P auf dem Weg zu „zeitgemäßer Bildung“ fehlt. Wer gewinnbringend an der Session teilnehmen möchte, sollte daher bereits Erfahrung mit H5P mitbringen.

    Details bei mit im Blog anschauen

  30. WER: Marne Benedetti – Ich bin Lehrer an der Max Brauer Schule und derzeit Klassenlehrer einer 10. Klasse, die ich seit Beginn der 5. Klasse begleite.

    WAS: Durch eine bewusste Findungsphase das gefürchtete Storming umschiffen
    Ideen und Beispiele, wie man als Klassenleitung Bindungsarbeit und sicherheitsgebende Strukturen anlegen kann – auch mit Hilfe von digitalen Tools.

    WIE: Input durch erstelltes Material und auf Grundlage gemachter Erfahrungen mit Raum für eine Diskussion

  31. WER: Verena Benedetti – Ich bin Heilerzieherin, arbeite in einem kleinen Kindergarten in Hamburg und gebe Kurse zu bedürfnisorientierter Erziehung.

    WAS: Gegenwille – Weshalb Kinder „Nein“ sagen. Wenn Kinder das Gegenteil von dem tun, was wir Ihnen sagen. Die Session basiert auf der Forschung des kanadischen Entwicklungspsychologen Gordon Neufeld.

    WIE: Impulsvortrag und Erfahrungsaustausch

  32. Stefan Zelle sagt:

    WER: Stefan Zelle +? – Lehrer für Lernbüro Deutsch / Englisch / PU (Projektunterricht) an der MBS. Medienberater.

    WAS: Kompetenzorienterung im LB forschen in PU, schöpferisches Arbeiten in den Werkstätten! Was folgt daraus für die Medienbildung? Die MBS ist für ihre Konzept des selbsttätigen und individallisierten Lernens über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Die SuS arbeiten an ihren Teilkomepenzen zielgerichtet mit Checklisten und Kompetenzrastern im LB und forschend explorierend im Projektunterricht, bis einschl. Jahrgang 8 auch ohne Noten. Ergänzt wird dieses Lernen durch den Bereich der Werkstätten. Kopf / Herz / Hand ganz nah beieinander. Welche Konsequenzen ergeben sich aus dieser Haltung der Schule damit für Soft Skills / 21st Century Learning / 4K …. im Rahmen der Digitalisierung?

    WIE: Impulsartiger Einblick in die kompetenzorientierte Arbeitsweise der Max Brauer Schule in der Sek1. Diskussion der Frage: Sollte Medienbildung eher wie das LB oder der PU oder wie die Werkstätten funktionieren? Ist eine Mischung möglich?

  33. Elke Noah sagt:

    WER: Elke Noah: Ich bin Lehrerin für Ma/Ph/Astro in Magdeburg und stellv. Schulleiterin ohne Schulleiter…

    WAS: Ich biete eine Workshop-Session zum Edubreakout an.

    WIE: Hier wird in Teamarbeit gerätselt und geknobelt. Wie startet man am besten ein Edubreakout? Wie kann man es methodisch einsetzen? Lasst euch inspirieren.

  34. Lisa Rosa sagt:

    WER: Lisa Rosa: Ich bin in der Lehrerbildung in Hamburg, D. und z.Zt. auch in der Lehre für Wirtschafts-Masterstudierende. Das Sessionangebot ist zusammen mit Priska Fuchs. Sie ist Berufsschul-Lehrerin in Zug, CH.

    WAS: Wir wollen darüber sprechen, was die #4K eigentlich genau und besonders im digitalen Zeitalter bedeuten, wie man sie lernt und wie man sie unter den Bedingungen der Digitalität lernt. Wahrscheinlich werden wir uns auf zwei davon beschränken, dafür kann man dann mehr in die Tiefe gehen.

    WIE: kein Vortrag, keine Präsentation, sondern ein Gesprächsimpuls mit jeweils einem kurzen Statement als Aufschlag. Dann wollen wir die TN mit ihren Vorstellungen und Erfahrungen zu Wort kommen lassen und moderieren das Gespräch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.